Manfred Podzkiewitz


Startseite
Archiv
Impressum



Update auf openSUSE Leap 42.3


Archiv > EDV-Systeme > Update auf openSUSE Leap 42.3
 

Sofern man bei openSUSE Linux keine Enterprise-Version installiert hat, erhält man 6 Monate nachdem eine neue Version erschienen ist keine Updates mehr. Das merkt man spätestens dann, wenn die automatische Softwareaktualisierung beim Rechnerstart schon tage- oder wochenlang kein einziges Update anbietet. Um jedoch weiterhin insbesondere für sicherheitsrelevante Aktualisierungen auf dem Laufenden zu sein, empfiehlt es sich umgehend auf die jeweils neueste Version umzusteigen.

Für Nutzer von openSUSE ab der Version 42.1 oder 42.2 möchte ich daher einen einfachen Weg vorstellen, das Update auf die neue Version 42.3 durchzuführen.

Wichtig! Der hier angebotene Weg hat bei mir problemlos funktioniert. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, wer dieser Anleitung folgt, der tut dies auf eigene Gefahr. Ich übernehme keinerlei Gewährleistung. Bitte sichert auch vorher eure wichtigen Daten (das sollte man eigentlich immer machen).

Und so geht es:

Als Erstes startet man das Konfigurationstool YAST und wechselt in die Kategorie  Software-Repositories.

Danach ändert man in den dort aufgeführten URL-Verzeichnissen (z.B. http://download.opensuse.org/irgendwas/42.1/non-oss/) die dort stehende Nummer 42.1 oder 42.2 (je nachdem welche Version installiert ist) in die Zahl 42.3. Sonst bitte nichts an den URLs ändern.


1. Schritt: Die Verzeichnisse auf die neue Version (hier 42.3) umstellen

Danach weist man YAST an alle aktivierten Verzeichnisse zu aktualisieren (siehe  Bild) und bestätigt dies mit OK.


Der 2. Schritt - das Einlesen der aktuellen Pakete

Nun sollte man den Rechner einmal neustarten und man wird feststellen, dass die Softwareaktualisierung plötzlich dutzende von Sicherheitsupdates und über 1000 sonstige Updates anbietet (bei mir waren es 2.345). Hier kann man dann die Installation der angebotenen Updates starten. Aufgrund der Menge wird das je nach Internetverbindung einige Zeit in Anspruch nehmen. Sind alle  angebotenen Dateien heruntergeladen und installiert und man bekommt keine Fehlermeldung angezeigt, ist das Update vollständig durchgeführt.


So sollte es dann am Schluß aussehen

In der Regel ist es ratsam dann noch einen weiteren Neustart des Rechners durchzuführen, da ggf. auch ein neuer Kernel mitinstalliert wurde. Und das wars auch schon. Eigentlich ziemlich einfach, oder?


Nach Oben / Go Top


© Autor: Manfred Podzkiewitz, alle Rechte vorbehalten - Datenschutzinformation - Kontakt