manfred podzkiewitz
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Ostpreußen > Gedenkstätte Borschimmen


Oberhalb der Gemeinde Borschimmen (auch Borszymmen, Borzymmen), in einem Waldstück direkt an der Straße von Pissanitzen (heute Pisanica) nach Borschimmen, findet sich der hier gezeigte Soldatenfriedhof und Gedenkstätte.

In den kleinen Waldweg eingebogen liegt linker Hand der Soldatenfriedhof. Hier ruhen Soldaten der kaiserlichen Armee, die meist in der sog. Schlacht um Masuren im Winter 1914/1915 gefallen sind.  Zu den Soldatenräbern kommen außerhalb des Areals zwei Einzelsteine, die an Ziviltote des russischen Einmarsches im Jahre 1914 erinnern.


Der alte Soldatenfriedhof

Etwas abseits, ein Einzelgrabstein

Auf der rechten Seite stehen neuere Gedenksteine, die anlässlich der 500. Jahrfeier der Gründung von Borschimmen, im Jahre 2003 aufgestellt wurden. Ihr Gedenken gilt allen Toten des 1. Weltkrieges aus den Orten des Kirchspiels Borschimmen, auch wenn diese an anderen Fronten gefallen sind.

Nachfolgend die Namen, der auf den Gedenksteinen aufgeführten Personen:

Broziewski, Gustav, Lissewen
Broziewski, Otto, Lissewen
Budzinski, Anna, Borschimmen (Einzelgrabstein, Ziviltote)
Butzko, Friedrich, Przepiorken
Czybulka, Gustav, Lissewen
Gritzo, Friedrich, Gronsken
Kaminski, Franz, Romanowen
Kuschma, Otto, Romotten
Knies, Gottlieb, Stoosnen
Knoch, August, Duttken
Komossa, Hermann, Duttken
Kowalewski, Johann, Gronsken
Kowalewski, Jakob, Gronsken
Lask, August, Romanowen
Lask, Jakob, Romanowen
Lojewski, Martin, Gronsken
Lysewski, Gottlieb, Przepiorken
Matteyka, Friedrich, Burnien
Nowosadtko, Friedrich, Lissewen
Prostka, Johann, Gronsken
Palzewski, Adolf, Lissewen
Rogowski, Friedrich, Gronsken
Rogowski, Johann, Jendreyken
Ryck, Gottlieb, Gronsken
Saborowski, Adolf, Jendreyken
Sawatzki, Adam, Gronsken
Semborski, Fritz, Lissewen
Schendowius, Fritz, Lissewen
Silla, Wilhelm, Stoosnen
Skorzenski, Ludwig, Lissewen
Skorzenski, Gustav, Jendreyken
Staschko, Adolf, Jendreyken
Tiborski, Jakob, Duttken
Wlockno, August, Romotten

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Neuer Gedenkstein

Einer der anläßlich der 500. Jahrfeier aufgestellten neuen Gedenksteine, der an die im 1. Weltkrieg Gefallenen aus den Umlandgemeinden erinnert. Grabsteine und Denkmäler für im 2. Weltkrieg gefallene Deutsche finden sich fast nirgendwo, da die polnischen Behörden deren Aufstellung in der Regel nicht genehmigen.






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