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manfred podzkiewitz

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Im Archiv: Familienforschung Podzkiewitz
Neu im Archiv: Ziegeleibesitzer und -Beschäftigte im Kreis Lyck

100 Jahre Volksabstimmung in Ost- und Westpreußen



11. Juli 1920: Vor 100 Jahren wurde in verschiedenen ost- und westpreußischen Kreisen eine international überwachte Volksabstimmung durchgeführt. Die Frage an die Bevölkerung war: Anschluß an Polen oder Verbleib im Deutschen Reich? Und die Entscheidung fiel sehr eindeutig aus.  
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Das Dornburg-Archiv: 2 Millionen Karteikarten voller Schicksale



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Das sogenannte Dornburg-Archiv, der ehemaligen Wehrmachtsauskunftstelle für Kriegsverluste und Kriegsgefangene (WASt), welches 2 Millionen Karteikarten von zwischen 1939 und 1948 gefallenen deutschen Soldaten enthält, steht nun komplett der Öffentlichkeit zur Verfügung. Und nicht nur das, über die Webseite Ancestry.com kann das Archiv nach Namen und Orten durchsucht werden. Die Karteikarten bestehen in der Regel nicht nur aus einer Vorderseite, die Informationen zur Person enthält sondern vielfach sind auf den Rückseiten der Karten weitere Informationen zu finden, z.B. die Namen der Eltern, der Ehefrau, Anzahl und Namen der Kinder oder deren Wohnorte. Die Daten selbst stammen aus dem Bundesarchiv und wurden von Ancestry indiziert. Zur Suchseite bei ancestry.com. Die Suche selbst ist kostenlos, die Einsichtnahme in die gefundenen Karteikarten, erfordert jedoch einen Account.


Fotographien von Friedhöfen im Kreis Lyck


Da durch den Verlust fast aller Standesamts- und Kirchenbuchunterlagen des Kreises  Lyck die  Familienforschung extrem erschwert ist ,  bliebe  als Alternative noch die Suche auf den örtlichen Friedhöfen nach  Anverwandten.  Jedoch  ist auch hier durch  mutwillige Zerstörung und Vernachlässigung der Grabanlagen oft kaum noch etwas zu finden. Das Projekt Elk/Lyck Fotomuzeum hat zahlreiche Friedhöfe besucht, fotografiert und die Bilder ins Netz gestellt. Neben vielen Fotos zerstörter Grabanlagen, finden sich je nach Ort aber doch einige erhaltene Gräber aus der Zeit vor 1945, die Auskunft geben können. Daher kann ein Besuch dieser Seite durchaus lohnend sein. Sie ist in polnischer Sprache verfasst und auch die Nennung der Ortsnamen erfolgt überwiegend in der heutigen polnischen Schreibweise. Zur Friedhofsübersicht von Elk/Lyck Fotomuzeum.

Die Gefallenenlisten der Toten des 1. Weltkrieges aus den Kirchspielen Borschimmen und Baitenberg bei mir als 


Borschimmen Soldatenfriedhof (3)

Borschimmen, Einzelgrab (3)


Proklamationen Königsberg-Altstadt 1755-1771


Basia ist eine Datenbank zur Indexierung von Kirchenbüchern im historisch so benannten Großpolen. Viele der dortigen Kirchenbücher sind durchgesehen und die darin vorkommenden Namen von freiwilligen Helfern eingetragen worden. Um so verwunderter war ich, als ich dort die Proklamation zur Hochzeit eines Vorfahren fand, der nachweislich ganz woanders geheiratet hatte. Des Rätsels Lösung: Das unter Wschowa / Fraustadt eingeordnete Proklamationsbuch 1755-1771 ist nicht aus der dortigen Kirchengemeinde sondern jenes der Königsberger Altstadt, also aus Ostpreußen. Zur Namensuche bei Basia und hier direkt zum Proklamationsbuch


Totenbuch Pillau 1945


Über den Seehafen Pillau wurden Anfang 1945 ca. 450.000 Ostpreußen in den Westen evakuiert. Pillau war nach der Einkesselung Ostpreußens durch die Rote Armee für viele die letzte Fluchtmöglichkeit, für manche auch der Sterbeort. Eine Totenliste mit über 1000 Personen aus ganz Ostpreußen, die im Standesamt Pillau während dieser dramatischen Zeit vom 1.1.-31.3.1945 registriert wurden, findet sich auf der Webseite von Bernhard Wagner.


Kirchenbücher aus dem nördlichen Ostpreußen


Als Verwahrstelle für Kirchenbücher ist das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz eher nicht bekannt, und trotzdem finden sich dort Bücher, die man anderswo vergeblich sucht. So kann man dort zugangsfrei folgende Kirchenbücher aus den Jahren 1800 bis 1874 als Digitalisate einsehen: Aus der Stadt und dem Landkreis Königsberg in Preußen sowie aus den Kirchspielen des Landkreises Fischhausen. Zur Übersicht der dort vorhandenen Kirchenbücher.


Adressbücher aus Elbing


Digitalisiert und im Volltext online verfügbar sind in diesem Archiv eine Reihe historischer Schriften aus West- und Ostpreußen zu finden. Neben allgemeiner und zeitgenössischer Literatur, finden sich auch zahlreiche Dokumente, die zur Ahnenforschung hilfreich sind, wie die Güteradressbücher für West- und Ostpreußen, daß Landwirtschaftliche Adreßbuch sowie die Wohnungs- und Einwohneradressbücher aus Elbing aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die Seiten der Elbinger Bibliothek sind in deutscher Sprache verfügbar, ebenso die Buchbeschreibungen deutschsprachiger Bücher, was die Suche enorm erleichtert. Zur digitalen Bibliothek Elbing


Ermländische Kirchenbücher u. ostpreußische Adressbücher


Die Martin-Opitz-Bibliothek ist die Hauptverwahrstätte für Literatur aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und weiteren Orten der deutschen Ostsiedlung. Neben Aufzeichnungen von Schlesien bis hinauf in die heute estnische Hansestadt Narwa, finden sich dort auch die sog. Hipplerschen Kirchenbücher aus dem Ermland, die Abschriften originaler Kirchenbücher, sprich Heiraten, Taufen und Sterbefälle für verschiedene Gemeinden über den Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert beinhalten. Weiterhin finden sich dort Adreßbücher verschiedener Städte aus dem 19. und 20. Jahrhundert, so u.a. aus Königsberg, Elbing, Allenstein, Insterburg, Braunsberg und Lyck.

Zur Übersicht der dort online verfügbaren ermländischen Kirchenbücher
Zur Übersicht der dort online verfügbaren Adreßbücher
 
Bildnachweise:
(1) mit Material von Pixabay, unter Pixabay-Lizens
(2) Quelle: Bundesarchiv
(3) Manfred Podzkiewitz


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